Beitragserhöhungen bei AXA und anderen privaten Krankenversicherungen unwirksam. Ihre auch?

Gehörst Du auch zu Millionen Kunden, die bei AXA, DKV und anderen privaten Krankenversicherungen versichert sind? Dann hast Du gute Chancen, dass Deine Beitragserhöhungen auch unwirksam sind. Dies hat jüngst der Bundesgerichtshof (BGH) in einer Klage eines Privatversicherten gegen die AXA Krankenversicherung entschieden.

Kann ich Beitragserhöhungen von meiner PKV zurück bekommen?

AXA private Krankenversicherung

Bei der AXA Krankenversicherung AG sind ca. 1 Millionen Menschen in Deutschland versichert. Die Beitragsanpassungsschreiben bei nahezu allen Versicherten enthalten Formfehler. Diese Formfehler führen zur Nichtigkeit und Rückzahlung der Beitragserhöhungen – dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) Ende 2020 (Az: IV ZR 294/19 und IV ZR 314/19).

Andere private Krankenversicherungen

Betroffen sind vermutlich auch weitere Krankenversicherungen, z.B. die DKV. Es wird daher davon ausgegangen, dass weite Teile des BGH-Urteils auch auf Versicherte von anderen privaten Krankenversicherungen zutreffen.

Wie viel Geld kann ich bekommen?

Rückfordern kannst Du zu viel gezahlte Beiträge der letzten 3 Jahre (Regelverjährung). Dies gilt auch wenn – wie im Fall AXA – zwischenzeitlich eine wirksame Beitragsanpassung ergangen ist. Grund hierfür: Die unwirksamen Erhöhungen der letzten 10 Jahre werden weiterhin bezahlt und dies werden durch wirksame Beitragserhöhungen nicht geheilt.

Ein Rechenbeispiel:

Zwischen 2010 und 2016 wurden Deine Monatsbeiträge um 100 EUR erhöht. Diese Erhöhungen werden nach wie vor bezahlt, so dass diese für 3 Jahre mindestens 3600 EUR zurückgefordert werden können.

100 * 36 Monate = 3600 EUR

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